Meine liebe Li!: Der Briefwechsel 1937 - 1946

Meine liebe Li!: Der Briefwechsel 1937 - 1946

Werner Heisenberg

Language: German

Pages: 256

ISBN: B01K90MAE4

Format: PDF / Kindle (mobi) / ePub


In schwieriger Zeit: Der große Physiker ganz privat Als Werner Heisenberg 1937 Elisabeth Schumacher begegnet, ist er 35 Jahre alt, seit zehn Jahren Professor für theoretische Physik in Leipzig, 1933 hat er den Nobelpreis erhalten. Doch gut geht es ihm nicht: Er ist einsam, die politische Situation und der beginnende Exodus deutscher Wissenschaftler bedrücken ihn; er wird als „weißer Jude“ beschimpft, weil er in seinen Vorlesungen Einsteins Relativitätstheorie vertritt. Nur 14 Tage nach dem Kennenlernen ist das Paar verlobt, wenige Monate später verheiratet. Kurz nach Kriegsausbruch wird Heisenberg mit dem „Uranprojekt“ beauftragt; seine junge, wachsende Familie sieht er nur noch selten. Der Briefwechsel zeigt das innige Bemühen, über alle Widrigkeiten und Entfernungen hinweg das Leben miteinander zu teilen. Ergänzt mit bislang unveröffentlichten Tagebuchaufzeichnungen aus den letzten Kriegstagen, ist er das berührende Zeugnis des ganz Zeit einen Rückzugsort sicherte.

First Girl Scout: The Life of Juliette Gordon Low

More Lives Than One: a Biography of Hans Fallada

You Might Remember Me: The Life and Times of Phil Hartman

But Beautiful

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

gibt舗s nicht nochmal. Ich danke Gott jeden Tag dafɒr, dass M. da ist. Sie sagte mir neulich: ƇIch habe ein ganz merkwɒrdiges VerhȨltnis zu Ihrem Mann. Erstens kann ich ihn mir so gut vorstellen und zweitens habe ich immer das Gefɒhl, ich bin ihm gegenɒber dafɒr verantwortlich, dass es Ihnen gut geht.ű Ist das nicht nett? (舰) Die Kinder sind alle hier. Woi wird zusehends dicker bei unserer Kost jetzt und er schnappt bald ɒber vor Rauflust und Ausgelassenheit. Bei gutem Wetter ist er stundenlang

Verhandlungen bin ich wohl immer noch ganz energisch. Aber innerlich kann ich nicht mehr recht. Wenn Du hierherkommst, wird es sicher besser, weil dann wenigstens Du mir Mut machen kannst, und Hoffnungen und Wɒnsche mitbringst. Es wȨre jetzt so wichtig, menschlich nicht immer ganz allein zu sein, aber einstweilen ist GɆttingen fɒr mich vɆllig tot. Ich hab ein schlechtes Gewissen, Dir das alles zu schreiben, denn es macht Dir Sorgen. Aber wenn ich so tue, als sei alles in Ordnung, merkst Du ja

Mozart] und Vivaldi. Er wohnt auf einem Hɒgel auf der anderen Seite des Flusses; der Fluss heisst Wabash-River, ist ein wenig mehr als die Saale und geht mitten durch die Stadt. Die Stadt selbst ist kaum so gross wie GɆttingen; es gibt natɒrlich keine alten HȨuser, nur moderne Steinbauten im englischen Stil, dann viele meist aus Holz gebaute Villen. Man hat den Eindruck einer gewissen Wohlhabenheit, insbesondere die UniversitȨt scheint sehr reich zu sein. (...) Um Ɖ8 Uhr ist meine erste, etwas

Dank fɒr Deinen Brief; ich hab mich sehr ɒber Deinen Bericht gefreut, nur ɒber den Traum am Schluss war ich etwas traurig. Du weisst doch, dass ich ausser Dir ɒberhaupt keinen Menschen habe, der mir wirklich nahesteht und mit dem ich mich ganz verstehe 舑 die Kinder sind ja noch klein und mɒssen erst Menschen werden, und Mama gehɆrt doch der Ȩlteren Generation an. So ist doch mein ganzes Leben auf Dich bezogen, und 舑 soweit es sich nicht um das reine Denken handelt 舑 kreist es doch stets um die

ausfɒhrlich mit ihm zu plaudern. (舰) Alles Gute! Dein Werner ELISABETH AN WERNER (Urfeld, Frɒhling 1944) Mein Liebes! Hier die Socken. Hoffentlich kommen sie zur Zeit an, so dass Du nicht mit LɆchern laufen musst. 舑 Wir haben einen sehr anstrengenden Tag gehabt heute. Eine riesige WȨsche. Allein 5 ȕ BettwȨsche. Aber die BettwȨsche liegt bereits fertig im Schrank. Dazu hatte unsere Anna einen sehr schlimmen Finger. Wir gingen mit ihr ins Revier zu der Frau Dr. Pohl. Man sollte es nicht fɒr

Download sample

Download